Dienstag, 19. Oktober 2010

ix-tours goes Rome


Es geht nichts über den persönlichen Eindruck aus einem Reiseziel. Getreu diesem Grundsatz haben sich die bei ix-tours für die einzelnen Produkte verantwortlichen Mitarbeiter am vergangenen Wochenende in Rom getroffen. Neben den notwendigen Meetings und der Besichtigung von Hotels stand vor allem Sightseeing und „italienische Lebensart“ auf dem Programm.
Der offizielle Teil begann Freitag Abend mit einem Besuch im Viertel San Lorenzo, wo sich abends die Jugend Roms trifft. In Begleitung unserer jüngeren Teammitglieder haben wir uns trotzdem dorthin getraut und in einer Bar mit Live Musik italienisches Bier genossen.
Samstag Morgen 8.30 h trafen wir unsere Stadtführerin Gaby, die uns am Obelisken auf dem Petersplatz zur Führung „Christliches Rom“ erwartete. Diese Führung mit Schwerpunkt Vatikan, Engelsburg, Petersdom sollte bei einem Rombesuch nicht fehlen. Hat doch die Kirche ab dem 4. Jahrhundert erheblichen Einfluss auf die historische Entwicklung der Stadt ausgeübt. Die Führung machte uns auch mit dem beeindruckenden Piazza Navona bekannt, wo auf dem ehemaligen Zirkusgelände für Wagenrennen zwei schöne Brunnenanlagen aufgebaut sind. Heute ist der Platz von Kleinkünstlern und Strassenhändlern besetzt.
Nach einem guten italienischen Essen an der Via Aurelia folgte ein Meeting zur Produktentwicklung bei starkem Regen. Nach einer zügigen Fahrt nach Tivoli wurden wir mit der sturen Unbeweglichkeit konfrontiert, die manchmal bei Bediensteten des öffentlichen Dienst festzustellen ist. Wir kamen 1 min. zu spät an der Villa d’Este an und wurden nicht mehr eingelassen. Im Laufe der Diskussion wurde klar, dass die Kasse bereits 15 Minuten vor offiziellem Ende geschlossen worden war. Wir gingen daher zum nächsten Tagesordnungspunkt über – ein abendlicher Imbiss in Frascati mit Weinen aus der Region, Spanferkel, Büffelmozzarella, Salami, Käse und Dessertwein mit Gebäck zum Nachtisch. Leider war es schon zu kühl, um auf der Terrasse mit Blick auf Rom zu sitzen – wer das Erlebnis komplett machen möchte, sollte in der Zeit von Mai – September kommen.
Der Sonntag begann mit einer Führung „Antikes Rom“ mit Start am Zirkus Maximus zum Aussichtspunkt im Garten des Aventin-Hügels ( ein grossartiger Blick auf Rom) und von dort zum Nationaldenkmal, Kapitol, Forum Romanum mit Ende am Kolosseum. Nach einem kleinen Imbiss ging es gleich weiter nach Ostia Antika, wo wir mit dem Leben im antiken Rom zur Kaiserzeit bekannt gemacht wurden. Die Stadt ist im Grundriss sehr gut nachzuvollziehen und mit den Erläuterungen der Führerin kann man sich das Leben zwischen dreigeschossigen Häusern, Säulengängen, Theater und Forum (nicht zu vergessen gut erhaltene Latrinen und restaurierte Snack Bar) gut vorstellen. Die Pracht ist leider nicht mehr zu erkennen. Die Marmorplatten, mit denen die Fassaden ursprünglich verkleidet waren, haben inzwischen anderweitig Verwendung gefunden.
Nach einem kurzen Aufenhalt in Lido di Ostia an der Strandpromenade (mit italienischem Gelato!) wurden wir abends mit einer Auswahl von Gerichten eines unserer Lieferanten „überfüttert“ und schlossen den Abend in einem stilvollen Weinlokal in Trastevere.
Demjenigen, der noch nicht in dieser „Hauptstadt der Welt“ (J. W. v. Goethe 1786) gewesen ist, sei der Besuch empfohlen. Übertreiben sie es aber nicht. Teilen sie das Programm auf mehrere Tage auf und setzen sie sich dazwischen in ein ein Cafe oder in eine Weinbar und lassen sie das römische Leben an sich vorbeiziehen.