Montag, 11. Juni 2018

Reiseblogger Interview mit Matthias von reiseblog-nrw.de

Matthias von  Reiseblog NRW hat sich unseren Fragen gestellt. Ein Interview mit einem Heimat-Liebhaber.

11 Fragen - 11 Antworten

1.Erst einmal die Fakten: Wie heißt Du, wie lang bloggst Du schon auf reiseblog-nrw.de?
Mein Name ist Matthias Berns und ich blogge bereits seit Januar 2017 unter der eigens von mir erstellten Domaine.

2. Was zeichnet reiseblog-nrw.de aus, was unterscheidet ihn von anderen? Was liegt Dir an Deinem Reiseblog besonders am Herzen?
Reiseblog NRW ist der erste online Tourguide. Der erste online Reiseführer für das Bundesland NRW - mit bisher 37 ausgearbeiteten Touren.

Die Themenvielfalt basiert auf umfangreichen Recherchen. Ich will den Leser begeistern und seine Neugier wecken mit interessanten Storys und Highlights. Zusätzlichen Anreiz bietet die reichhaltige Fotografie - in Vollendung wird es dann mein NRW in Bildern.

3. Wie und aus welcher Motivation heraus bist Du zum Bloggen gekommen?
Mit 16 Jahren erkundete ich die Nordsee erstmals ohne Eltern – mit 4 Freunden auf dem Fahrrad. Wir brauchten 3 Tage bis wir ankamen. Ein unvergessliches Erfolgserlebnis. Der Grundstein für meine extensive Reiseleidenschaft und dem Traum vom eigenen online Reiseführer. Viele positive Rückmeldungen motivieren mich, denn der Kernsatz lautet: „Das bist durch und durch Du - damit hättest Du schon viel früher beginnen müssen.“

4. Was war Dein „Best Travel Moment“?  
Oh, da gibt es tatsächlich mehrere, die sprengen allerdings den Rahmen dieses Interviews.

Bei einer Backpacking -Tour entlang der Lykischen Küste begegnete mir eine Krankenschwester aus Sydney. Auf dem Buchrücken ihres 300 seitigen Reiseführer lass ich "Europe" und musste lachen. Wir waren tatsächlich in Europa, aber gleichzeitig befanden wir uns auf dem asiatischen Kontinent. Knapp vorbei ist eben doch daneben.

Eine einzigartige Begegnung, die mit einem Sundowner auf der Dachterrasse und den schönsten Back Gammon Partien meines Lebens endete.


5. Stadtrundgänge, Fahrradtouren, Schlösser & Burgen - Deine Liste ist lang. Gibt es denn einen Ort an den es Dich immer wieder hinzieht?
Ich bin in NRW geboren und aufgewachsen. Dies ist also sozusagen mein "Heimatblog". Eine besondere durch Kindheitserinnerungen geprägte Verbindung habe ich zum Niederrhein. Meine persönlichen Highlights sind aber: Aachen als Wiege Europas, erste bundesdeutsche Welterbestätte im Dreiländereck Belgien-Holland-Deutschland. Die Beethovenstadt Bonn als ehemalige Bundeshauptstadt.

6. Was sind deine Top 3 Tipps für NRW?
Vielleicht habe ich mich in der vorherigen Frage dazu schon geäußert? Aber ich verstehe diese Frage jetzt nach der Vielseitigkeit NRWs.

Meine erste Top-Adresse ist der Baldeneysee in Europas grüner Hauptstadt Essen auch als "Lago Maggiore" des Ruhrgebiets bekannt. Der neue Baldeneysteig lädt zum Wandern ein und im "seaside beach club" lassen wir die Seele baumeln - gleichzeitig meine heimliche Best of Location für Open Air Konzerte.

Die zweite TOP-Adresse ist die älteste Jugendherberge der Welt und ritterlicher Traum meiner Kindheitstage. Burg Altena in genialer Natur gelegen mit Wander- und Radwanderpisten, bietet unzählige Möglichkeiten.

Der Dritte Top-Tipp ist eine Fahrradtour entlang der 100 Schlösserroute, die wir am Schloss Nordkirchen, dem westfälischen Versailles beginnen. Muss ja nicht alles an einem Tag passieren, oder?

7. Welches Ziel steht noch ganz oben auf Deiner Travel Bucketlist?
Die Trauminseln Santorin (Griechenland) und Sizilien (Italien). Hach!

8. Wie recherchierst Du Deine Reiseziele? Sind Meinungen von anderen Reisenden für Dich ausschlaggebend, lässt Du Dich gern überraschen, wie bzw. was planst Du, was nicht?
Ich habe eine umfangreiche Bibliothek und unzählige Flyer von Reisemessen. Mein Tipp: die Tour-Natur in Düsseldorf.

Ich freue mich immer über Anregungen von anderen Reisenden. Mir ist es wichtig ins Gespräch zu kommen. Aber ich habe bei der Planung einer Tour immer ein Konzept, welches ich später im Blog umsetzen will.


9. Worin besteht für Dich die größte Inspiration beim Reisen?
Die größte Inspiration ist für mich mein eigenes Leben. Klingt vielleicht esoterisch. Das Leben ist die einzige Zeit, die uns auf dem Planeten geschenkt wird. Sie wird mit jedem Tag kürzer. Es gibt den Spruch: Gib jedem Tag die Chance der schönste Tag Deines Lebens zu werden. Diese Philosophie findet sich auch in meinem Reiseblog wieder. Einen gewöhnlichen Tag in NRW zu einem außergewöhnlichen werden zu lassen.

10. Unterwegs macht man die spannendsten Bekanntschaften und trifft Menschen, die einen ganz besonders berühren. Wo und wie hast Du die interessantesten Bekanntschaften gemacht?
Ja, das ist so. Als Camper mit dem Wohnmobil triffst du Gleichgesinnte und erfährst oftmals erst nach einigen Stunden "per Du", was dein Gesprächspartner eigentlich beruflich macht.  Und dann denkst du dir: Hätte ich den/ die im Job oder unter anderen Umständen getroffen, hätten wir uns so intensiv wahrscheinlich nie kennen gelernt.

11. Und zu guter Letzt : Nenne mir drei gute Gründe, warum ich sofort auf Deinen Blog schauen sollte!
Du willst spontan, ohne große Vorausplanung etwas erleben? Du willst Freunden dein NRW zeigen? Nicht nur eine Momentaufnahme, sondern ein mehrtägiges Reiseerlebnis?
Du willst spontan etwas unternehmen und brauchst Informationen für die Freizeitgestaltung?


Der Blog soll universelles Nachschlagewerk sein und auf die einzelnen Top-Locations in Form einer selbst durchgeführten Rundtour hinweisen. Das macht den Reiz aus: losfahren und sich überraschen lassen.


Noch eine kleine Speed-Question Runde
Koffer oder Rucksack? Rucksack
Meer oder Berge? Berge
Hotel oder Privatunterkunft? Privatunterkunft
Alleine oder in Begleitung? Begleitung
Vielen Dank, Matthias, für das interessante Interview! 


Die Bergische Schweiz ruft! Nicht weit von der Rheinmetropole Köln entfernt, entdecken wir heimat- und industriegeschichtliche Museen, wandeln durch Schlösser, erkunden mittelalterliche und aktuelle Steinbrüchen. Matthias lässt die Geschichte und Kultur der Region in seinem Blog  Reiseblog NRW .

 Wir sind begeistert von soviel Liebe zum Detail und exklusiven Tipps. Matthias Reise durch die Bergische Schweiz führt uns von den Urmeeren bis zur Umweltproblematik der heutigen Zeit. Was uns erwartet? Ein Abenteuer. Ein Abenteuer mit einzigartigen Ausblicken. Ein Abenteuer im Niedrigseil-Klettergarten, im Bikepark, beim Gleitschirmfliegen oder auf der längsten Doppelrutsche Deutschlands. 

Eine Auszeit vom Kölner Großstadt Dschungel gefällig? Matthias lässt uns Teil haben an seinem Abenteuer, welches Geschichte, Kultur und atemberaubende Ausblicke vereint.


Entdecken Sie die Bergische Schweiz auf einer Klassenfahrt nach Köln. Erleben Sie auf Ihrer Klassenfahrt Köln rheinischen Frohsinn, Fernsehproduktionen, 2000 Jahre Geschichte und reiches Kulturerbe.





Dienstag, 5. Juni 2018

Reiseblogger Interview mit Bianca von meinreiseblog.at

Bianca von Mein Reiseblog hat sich unseren Fragen gestellt. Ein Interview mit einem reisesüchtigen Schreiberling.

11 Fragen - 11 Antworten

1.Erst einmal die Fakten: Wie heißt Du, wie lang bloggst Du schon auf meinreiseblog.at?
Ich heißte Bianca und blogge nun seit fast einem Jahr auf meinreiseblog.at.

2. Was zeichnet meinreiseblog.at aus, was unterscheidet ihn von anderen? Was liegt Dir an Deinem Reiseblog besonders am Herzen?
Meine Devise ist: Alle Informationen auf einen Blick. Unter dem Punkt „Reiseziele“ findet man bereits bei manchen Destinationen (wie z.B. Sizilien) Übersichtsseiten. Hier sammle ich für die Leser Informationen zu den schönsten Stränden, den tollsten Orte und beeindruckende Sehenswürdigkeiten auf einen Blick.
Besonders am Herzen liegt mir, dass mein Blog so informativ wie möglich ist. Ich möchte eine Inspirationsquelle für all jene sein, die gerne verreisen und auf der Suche nach neuen Reisezielen sind.


3. Wie und aus welcher Motivation heraus bist Du zum Bloggen gekommen?
Meine größte Leidenschaft ist das Reisen. Ich bin immer viel unterwegs und komme oft nicht dazu meiner Familie und Freunden, von all meinen tollen Erlebnissen zu erzählen. Wenn ich diese niederschreibe, haben alle etwas davon. :) Ich habe außerdem als Online Redakteurin für einen Reiseschnäppchenblog gearbeitet, also ich dort aufgehört habe, vermisste ich das Schreiben sehr. So kam mir dann die Idee, meinen Blog zu gründen.

4. Was war Dein „Best Travel Moment“?  
Puh, ganz schön schwere Frage! Besonders begeistert hat mich Mexiko. Die paradiesischen Strände, die lebenslustigen Menschen, die Kultur und Sprache – einfach toll! Ich habe mit 2 Freundinnen die Maya Stadt Chichén Itzá besucht und war von der Magie dieses Ortes einfach nur überwältigt. Die Maya-Kultur zählt für mich zu einer der Faszinierendsten, da war es besonders beeindruckend, die Pyramide des Kukulcán zu sehen. Diesen Moment werde ich bestimmt nie vergessen!

5. Prag, Hamburg, Liparische Inseln  - Deine Liste ist abwechslungsreich. Gibt es denn einen Ort an den es Dich immer wieder hinzieht?
Den gibt es, ich bin ein riesiger Griechenland-Fan! Seit ich ganz klein war, fahre ich eig. fast jedes Jahr mindestens einmal dorthin. Ich liebe die Sprache, die Kultur, die wunderschönen Landschaften und die Musik. Bald bin ich wieder dort und werde auf meinem Blog mit viel Freude von meinen Erfahrungen berichten.

6. Einer Deiner Reisebericht führt den Leser nach Hamburg. Was sind Deine Top 3 Tipps für Hamburg?
In Hamburg gibt es so viel zu erleben, deshalb fällt mir die Auswahl sehr schwer! Meine Top 3 Tipps sind: Die öffentliche Aussichtsplattform der Elbphilharmonie zu besuchen und von dort aus die Speicherstadt bestaunen. Das Ticket für den Aussichtspunkt ist kostenlos und bietet einen tollen Blick über Hamburg. Ein Besuch des Hamburger Fischmarktes am Sonntag darf auf keinen Fall fehlen. Hier ist jede Menge los, besonders gut gefallen haben mir die lustigen Marktschreier.
Wenn man eine ganz andere Seite Hamburgs kennenlernen möchte, dann empfehle ich einen Ausflug nach Blankenese. Man kann einen tollen Spaziergang durch das Treppenviertel unternehmen und bis runter zum Strand schlendern. Einfach traumhaft!

7. Welches Ziel steht noch ganz oben auf Deiner Travel Bucketlist?
Ich möchte unbedingt eine Südamerika-Rundreise machen und nach Australien und Neuseeland fliegen. Dazu brauche ich jedoch etwas mehr Zeit, doch irgendwann erfülle ich mir diese Träume!

8. Wie recherchierst Du Deine Reiseziele? Sind Meinungen von anderen Reisenden für Dich ausschlaggebend, lässt Du Dich gern überraschen, wie bzw. was planst Du, was nicht?
Meine großen Inspirationsquellen sind Instagram und Pinterest. Auf Pinterest habe ich schon sehr viele interessante Blogartikel gefunden, die mich inspiriert und Lust auf das Reiseziel gemacht haben. Ich suche dann auf Instagram nach Fotos der Orte und google Sehenswürdigkeiten, Strände, usw. Ich plane sehr gern im Voraus. Ich buche immer schon die Unterkunft und Flüge/Fähren im Vorhinein. Ich finde es auch wichtig, ein paar Restauranttipps einzuholen. Nichts ist schlimmer, als in einem super touristischen Restaurant zu landen und schlechtes Essen serviert zu bekommen.

9. Worin besteht für Dich die größte Inspiration beim Reisen?
Man verändert sich auf jeder Reise und lernt Dinge mehr zu schätzen, seine Zeit mehr zu genießen und das Leben lockerer zu sehen. Mich inspirieren fremde Sprachen und Kulturen sehr. Ich liebe z.B. die lockere Art der Griechen, davon würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden!

10. Unterwegs macht man die spannendsten Bekanntschaften und trifft Menschen, die einen ganz besonders berühren. Wo und wie hast Du die interessantesten Bekanntschaften gemacht?
Ich habe eine Zeit lang in Spanien in einer Sprachschule gearbeitet und in Zypern ein Praktikum gemacht. Dort habe ich viele Menschen kennengelernt, die mich über Monate hinweg begleitet haben und die einen großen Platz in meinem Herzen gefunden haben. Ich denke immer gerne an die Zeit zurück!

11. Und zu guter Letzt : Nenne mir drei gute Gründe, warum ich sofort auf Deinen Blog schauen sollte!
Tolle Bilder, hilfreiche Tipps und jede Menge Reiseinspiration!

Noch eine kleine Speed-Question Runde
Koffer oder Rucksack? Koffer
Meer oder Berge? Meer
Hotel oder Privatunterkunft? Privatunterkunft
Alleine oder in Begleitung? In Begleitung

Vielen Dank, liebe Bianca, für das interessante Interview! 

Vítám tì v Praze! ! Bianca nimmt uns mit auf Ihren Wochenend-Trip nach Prag. Die multikulturelle Hauptstadt Tschechiens, die böhmische, jüdische und deutsche Kultur widerspiegelt. Kulinarische Genüsse, architektonische Schönheiten und eine Fahrt auf der Moldau erwarten uns in Biancas Blog Mein Reiseblog .

Wir erleben den Glanz der Goldenen Stadt im Sonnenschein. Bianca entführt uns mit ihren ausdrucksstarken Fotos in die historische Altstadt. Führt uns in Versuchung mit allerlei Köstlichkeiten. Ein Wochenende in Prag? Flanieren auf der Karlsbrücke, dem Wahrzeichen der Stadt? Oder Biancas Highlights, den Veitsdom und den Königsgarten erkunden? Wie könnten wir nicht dem Charme der Stadt der hundert Türme erliegen?


Erleben Sie die tschechische Metropole auf einer Klassenfahrt nach Prag. Geschichte, Kunst und Kultur hautnah – lassen Sie sich verzaubern auf einer Klassenfahrt Prag.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Studienreise Jane Austen 21.-25.05.2018 | Reisebericht


Montag, 21. Mai 2018

Die Reise nach Studien starteten wir mit dem Bus von Deutschland aus und setzten mit der Fähre von Duinkirk nach Dover über. Für unsere Ausflüge zum Thema ‚Jane Austen‘ ist Reading ein guter Ausgangspunkt, von hier aus ist es mit dem Bus je etwa 1 Stunde Fahrt nach Steventon und nach Chawton sowie etwa 2 Stunden nach Bath. 


Reading hat nur eine Verbindung zu Jane Austen. Im Alter von 6 / 7 Jahre begleitete sie ihre Schwester Kassandra zur Abbey School in Reading für ungefähr 1 ½ Jahre. Wie war eigentlich zu jung für diese Schule, aber ihre Mutter bemerkte, es wäre unmöglich, die beiden Schwestern zu trennen. Heute erinnert nur eine Tafel an der Fassade des Gebäudes an den Besuch von Jane Austen hier. 


Dienstag, 22. Mai 2018

Bei sonnigem Wetter starteten wir um 9 h morgens zum Geburtsort von Jane Austen (auf schrecklich engen Straßen für den Bus) in Steventon und nahmen unseren Reiseführer Richard in North Waltham auf. 


Zunächst unternahmen wir einen schönen Spaziergang von der Straßenkreuzung am früheren Standort des Pfarrhauses von Steventon entlang der Straße, die von der Familie Austen auf dem Weg zur St. Michaels Kirche genutzt wurde.
St. Michaels Church Steventon
Erbaut um 1200, hat sich die Kirche außen wenig verändert und es ist sehr beeindruckend, sich Jane und ihre Familie auf den Bänken im Inneren vorzustellen, wie sie der Predigt des Vaters, dem ehrwürdigen Reverend George Austen, lauschen. 



Steventon Village
Das Dorf Steventon hat sich seit 1800 sehr verändert. Das Tal mit dem Pfarrhaus und einer Reihe von Häusern wurde mit der Zeit immer mehr durch Nässe und Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurden daher abgerissen und 1825 hat Jane Austens Neffe ein neues Pfarrhaus etwas erhöht erbaut, das heute noch dort steht und sich in privatem Besitz befindet. Vom alten Pfarrhaus ist heute nur noch die Pumpe auf der grünen Wiese vorhanden. 


Oakley House
Um die Jugendzeit von Jane Austen zu verstehen, haben wir Pfarrhäuser und Herrenhäuser in Dean und Ashe besichtigt, wo sie Freunde besuchte und auf Bällen tanzte. 





Winchester war der nächste Ort auf unserer Reise. Nach einem Lunch im Loch Fyne Restaurant erhielten wir ein paar Informationen zur Stadtgeschichte, einen Besuch in der Great Hall eingeschlossen. Der interessanteste Platz lag für uns in der College Street, wo Jane Austen am Morgen des 18. Juli 1817 starb. Das Haus ist heute in privatem Besitz (und die Eigentümer schätzen keine Besucher vor dem Haus), an der Front weist jedoch eine Tafel auf die Relevanz des kleinen Hauses in Verbindung mit Jane Austen hin. Nachdem Richard den Brief vorgelesen hatte, den Kassandra an ihre Verwandten über die letzten Stunden von Janes Leben geschrieben hatte, machten wir uns auf der Strecke, auf dem Jane zur Beerdigung gebracht wurde, auf den Weg zur Kathedrale.

Niemand weiß heute, weshalb eine unverheiratete Frau ohne außergewöhnliche Reputation zu dieser Zeit, in der Kathedrale unter einer schwarzen Grabplatte bestattet wurde.


Mittwoch, 23. Mai – Chawton


Den kleinen Ort Chawton erreichten wir gegen 10 h am Morgen und nach einem Gruppenfoto vor dem Jane Austen House Museum gingen wir die etwa 650 Meter zur Chawton House Library. 
Chawton House Library
Die letzten Meter führen auf einem gerade auf das Haus zulaufenden Kiesweg den Hügel hinan und es ist ein ergreifender Anblick, der sich beim Weg auf das Haus zu bietet.

In der alten Küche des Herrenhauses (einige Einrichtungsgegenstände sind seit 300 Jahren dort) erhielten wir Kaffee und Tee, gefolgt von einer Führung durch das Haus von Jane Austens Bruder Edward Knight. In den Räumen finden sich interessante Details zu Jane Austen, die regelmäßig die Bibliothek ihres Bruders nutzte und zu Gesellschaften und Besuchen dort war. 


Neben dem Herrenhaus selbst ist der Garten eine Besonderheit (O-Ton von Ian) und die landschaftliche Szenerie mit grünen Wiesen, Baumbestand und der (viktorianischen) Kirche ist wirklich eine Augenweide.

In der alten Küche des Herrenhaus erhielten wir einen sehr guten Lunch (ausgezeichneter Service!) und gingen dann zu Fuß zum Jane Austen Haus Museum.
Jane Austen House Museum
Bei einem Vortrag im 'Learning Center' gab uns Annelie einen Überblick über das Leben und Werk von Jane Austen. Anschliessend hatte jeder die Möglichkeit, das Museum und den Garten bis zur Schliessung auf eigene Faust zu erkunden. Die neueste Kostbarkeit im Museum sind die Tapeten in zwei Räumen, die vom originalen Design rekonstruiert wurden, das an einzelnen Stellen in den Fensterlaibungen entdeckt wurde. Im Museum werden eine ganze Reihe von Schätzen gezeigt, die alle einen Bezug zu Jane Austen haben. Es ist faszinierend, die einzelnen Geschichten kennen zu lernen. Persönlich habe ich es sehr genossen, im Leseraum des Museums zu sitzen und die Szene auf mich wirken zu lassen. 

Das Museum schliesst um 16.30 h, wir haben den Tag daher mit einem Spaziergang durch den kleinen Wald abgeschlossen, der an die Wiesen um das Chawton Haus anschliesst. Stellen Sie sich vor - hier mag Jane selbst ihre täglichen Spaziergänge gemacht haben und sie hat in Erinnerung daran diese Gewohnheit in ihren Werken verewigt. 

Donnerstag, 24. Mai 2018 - Bath
Tag für Tag haben wir mit dem angekündigten Regen gerechnet - jetzt hatten wir ihn. Den Tag in Bath haben wir mit einer Führung unter dem Thema 'Jane Austen in Bath' begonnen. Andy ist in den Bus zugestiegen und begann mit einem Überblick über die 3000 Jahre Geschichte in Bath. Anschliessend setzten wir die Führung zu Fuß fort und besuchten dabei auch die Orte, an denen Jane Austen und ihre Familie in Bath wohnten. 
Das Brunnenhaus in Bath

Andy informierte uns auch über die 'oberen' und 'unteren' Gesellschaftsräume (wie in Northanger Abbey erwähnt), den Brunnenraum, die Einkaufsstraße Milsom Street und das Theater (leider nicht das aus Jane Austens Zeit). Es ist sehr eindrucksvoll, durch die Straßen zu wandern, durch die schon Jane Austen gewandert ist und sich die Heldinnen ihrer Novellen vorzustellen, die hier einkauften, zum Tanzen und ins Theater gingen und durch die Brunnenhalle wanderten. 

Wir erhielten jedoch auch einen Eindruck davon, wie schmutzig die Stadt aufgrund der vielen Kohlenkamine in dem engen Tal gewesen sein muß und wie hoch der
Original-Strassenbelag aus der Regency-Zeit
Geräuschspegel der eisenbereiften Kutschen und Pferde auf den Pflastersteinen war. 
Um einen Eindruck davon zu erhalten, wie die Wohnungen der reicheren Klasse in Bath zur Zeit von Jane Austen eingerichtet waren, besuchten wir das No. 1 Royal Crescent Museum. Das Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Haus in dem berühmten Häuserbogen auf den Hügeln über der Innenstadt ist mit Möbeln und Einrichtung aus der Regency Zeit eingerichtet. 

Viele Details sind dort zu finden, die Jane Austen in ihren Novellen erwähnt, so z. B. das Register über neu angekommene Gäste in Bath (in dem Mr. Allen feststellte, ob Familie Tilny angekommen ist), Kartentische und vieles mehr. 

Unser Besuch in Bath endete mit einem 'Cream Tea' im Regency Tea Room im 2. Stock des Jane Austen Centre. Der Tea Room ist im Stil der Zeit von Jane Austen eingerichtet und das Personal trägt Kleider wie die Personen aus den Novellen von Jane Austen. 

Zusammenfassend war ein es eine sehr eindrucksvolle Reise in die Heimat von der bedeutendsten weiblichen Schriftstellerin Englands und mit dem neu erlangten Wissen sollten wir die Novellen jetzt noch einmal neu lesen. Mit Verständnis über die Plätze, die sie beschreibt sowie die tägliche Beschäftigung der Menschen. Und wir verstehen, dass Jane die ländliche Landschaft ihrer Heimat sehr liebte und wie genau sie die Gesellschaft ihrer Zeit und die Personen um sie herum beobachtet hat. 


Die nächsten Termine für die Studienreise im September 2018 und Juni 2019 sind in Vorbereitung. Details erhalten Sie auf ix-tours.com /  Studienreise Jane Austen 
Die Reise ist auch mit Führungen in Deutsch bzw. Übersetzung möglich 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Reiseblogger Interview mit André von Bonn & Travel

Traumstrände, pulsierende Metropolen, einsame Landschaften. Reiseblogger wecken unser Fernweh. Sie entführen uns mit Bildern und Texten. Sie bringen uns die Menschen nahe, denen sie begegnen. Sie nehmen uns mit an die Orte, die sie erkunden. André von Bonn & Travel hat sich unseren Fragen gestellt. Ein Interview mit einem Weltenbummler.  

11 Fragen - 11 Antworten

1.Erst einmal die Fakten: Wie heißt Du, wie lang bloggst Du schon auf bonnandtravel.de?
Hallo, mein Name ist André. Angefangen zu bloggen habe ich 2015. Damals wusste ich noch nicht welche Schwerpunkte mich beim bloggen selbst interessieren und welche Community ich aufbauen wollte. Seit 2016 gibt es Bonn&Travel, da ich mich auf meine Lieblingsthemen, meine Heimatstadt und ferne Länder und Reiseziele spezialisiert habe.

2. Was zeichnet bonnandtravel.de aus, was unterscheidet ihn von anderen? Was liegt Dir an Deinem Reiseblog besonders am Herzen?
Das Zusammenspiel aus meiner persönlichen Note und Meinung sowie meine Leidenschaft zur Fotografie. Ich selbst finde es immer wichtig sich vorab über seine bevorstehende Reise zu informieren, das tue ich meist auf Reiseblogs. Bilder sind extrem wichtig für ein Gespür für die Umgebung zu bekommen. Seit einigen Monaten filme ich mit Drohne und Kamera auch noch und binde diese Videos in meine Beiträge ein. Der Leser soll den besten Einblick in das Land und die Erlebnisse erhalten.

 3. Wie und aus welcher Motivation heraus bist Du zum Bloggen gekommen?
Erst aus einer Laune heraus, da ich sehr gerne schreibe und Social Media liebe und lebe. Seit 2 Jahren wird es immer professioneller weil ich süchtig geworden bin zu schreiben und meine Erlebnisse mit anderen zu teilen.  

4. Was war Dein „Best Travel Moment“?  
Als ich 2011 das erste Mal in Thailand auf der Insel Koh Tao war, wurde ich Zeuge von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen dort. Die Angestellten des Hotels empfanden es als selbstverständlich uns die Insel zu zeigen, auf dem Mofa, zu Zweit, ohne Helm, durch den Dschungel. Dann blieb das Mofa auf der Hälfte der Strecke liegen und wir standen im Dunkeln mitten im Nirgendwo. Das war Aufregung pur aber ein spannender, herzlicher und abenteuerlicher Urlaub.

5. Florida, Frankreich, Irland, Barcelona - Deine Liste ist lang. Gibt es denn einen Ort an den es Dich immer wieder hinzieht?
IRLAND! Ich liebe Irland, das viele saftige Grün der Insel, die Herzlichkeit der Menschen dort, die atemberaubende Natur und natürlich Guinness, das irische Bier. 

6. Einer Deiner Reisebericht führt den Leser nach Brüssel. Was sind Deine Top 3 Tipps für Brüssel?

Brüssel hat sicherlich auch außerhalb der Sightseeingziele viel zu bieten, dennoch finde ich an Brüssel genau diese Orte spannend und toll. Meine Tipps sind definitiv das Atomium, welches im Jahre 1958 zur Weltausstellung erbaut wurde. Dann noch ein Wahrzeichen was wirklich sehr schwer zu finden ist, das Manneken Pis. Aber nicht enttäuscht sein, es erwartet einen nichts Großes. Und zu guter Letzt sollte ein Besuch auf dem Grand Place, dem historischen Marktplatz der durch das historische Rathaus dominiert wird, nicht fehlen.

7. Welches Ziel steht noch ganz oben auf Deiner Travel Bucketlist?
Nach Neuseeland steht Hawaii noch ganz oben, da ich eine Schlangenphobie habe :-) 

8. Wie recherchierst Du Deine Reiseziele? Sind Meinungen von anderen Reisenden für Dich ausschlaggebend, lässt Du Dich gern überraschen, wie bzw. was planst Du, was nicht?
Überraschungen ja, ich hasse Pauschalreisen. Ich lese meist Reiseblogs vom angepeilten Reiseziel und notiere mir ein paar schöne Erlebnisse und Orte, welche ich vor Ort besuchen möchte. Ein Mietwagen darf nie fehlen, denn nur so kommt man, abseits vom Massentourismus an wirklich schöne und manchmal auch abgelegene Orte. 

9. Worin besteht für Dich die größte Inspiration beim Reisen?
„Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben!“ Ich liebe Zitate, bin Träumer und Entdecker. Am Meer und in fernen Ländern kommen die besten Ideen, Erfüllungen und Fantasien. Dazu eine Mischung fremder Kultur ist doch einfach eine herrliche Erfahrung und ich bin süchtig nach Erfahrungen und Erlebnissen. Das Ergebnis ist Glückseligkeit.  

10. Unterwegs macht man die spannendsten Bekanntschaften und trifft Menschen, die einen ganz besonders berühren. Wo und wie hast Du die interessantesten Bekanntschaften gemacht?
Ich könnte die Begegnung mit Ko Htuy in Thailand wiederholen mit dem ich über Facebook noch immer Kontakt habe. An einem anderen Abend erzählte er von seinem Leben und Träumen. Außerdem, dass die Angestellten dort 6-7 Tage die Woche, 12-16 Stunden am Tag arbeiten, mit 3-5 Personen in einer Wellblechhütte schlafen und 100-200 Euro im Monat verdienen. Ich könnte seine Erzählungen noch unendlich weiterführen. Das hat in mir ausgelöst, dass ich über mich selbst mal kritisch nachgedacht habe, mein Leben zu schätzen wusste und meinen Konsum drastisch  runtergeschraubt habe. Denn weist du, wir beklagen uns hier in Deutschland jeden Tag über jede Kleinigkeit. Die Thailänder sind überwiegend trotzdem immer freundlich und gut gelaunt was an der Religion, dem Buddhismus dort liegt. Und sie sind wirklich so, das ist nicht gespielt. Man sollte viel dankbarer sein, wenn man ein Dach über den Kopf hat, eine Arbeit bringt und jeden Tag etwas zu Essen auf dem Tisch hat. Das reicht! 

11. Und zu guter Letzt : Nenne mir drei gute Gründe, warum ich sofort auf Deinen Blog schauen sollte!
Tolle Bilder von atemberaubenden Landschaften, meine persönliche Meinung zu Orten und Reisezielen, die nicht im Reiseführer stehen und die ständige Bereitschaft mit meinen Lesern zu kommunizieren, egal ob noch nähere Infos zu Orten gewünscht sind oder jemand Ängste vor einer Reise hat. Ich habe immer ein offenes Ohr für meine Leser und stehe Rede und Antwort.

Noch eine kleine Speed-Question Runde
Koffer oder Rucksack? Rucksack! 
Meer oder Berge? Meer! 
Hotel oder Privatunterkunft? Privatunterkunft! 
Alleine oder in Begleitung? In Begleitung, wobei beides seinen Reiz hat. 

Vielen Dank, lieber André, für das interessante Interview! 

Welcome to Dublin! André entführt uns mit vielen Fotos, Charme und Tipps in seinem Blog Bonn & Travel  auf die Grüne Insel.

Wir erhalten einen Einblick in das lebendige Dublin und die ländliche Idylle von Connemara bis zu den spektakulären Cliffs of Moher. Ein Zusammenspiel von wilder, zerklüfteter Küstenlandschaft und sanften Hügeln. Immer wieder begegnet uns auf Andrés Rundreise die Herzlichkeit der Iren, geschichtliche Rückblicke und lebendige Gegenwartskultur. Gepäckregelungen? Linksverkehr? Die Tricks beim Fahrrad ausleihen? André verrät uns gern seine Insider-Tipps für eine Rundreise durch Irland. Am Ende haben wir Sehnsucht. Sehnsucht nach Irland - nach irischer Musik, lebhaften Städten, traumhaften Landschaften. 


Erleben Sie die irische Kultur, die Menschen und atemberaubende Natur hautnah auf einer Reise auf die Grüne Insel! Entdecken Sie weitere Informationen für eine Reise // Klassenfahrt nach Irland und Ausflugstipps zu den Sehenswürdigkeiten.

Mittwoch, 25. April 2018

Wissen fördert Toleranz

Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und andere Formen der Intoleranz beherrschen in diesen Tagen die deutsche Medienlandschaft. Wer hier für was verantwortlich zeichnet - das wollen wir hier nicht diskutieren. Für einen ambionierten Reisenden ist die Intoleranz hinter den Aktionen jedoch nicht nachvollziehbar.

Kulturreisen und Klassenfahrten dienen dem Verständnis für andere Kulturen und Lebensgewohnheiten. Sie sind gerade darauf ausgerichtet, Neues und Fremdes kennen und verstehen zu lernen. Zu einer Kulturreise gehört der Besuch von passenden Museen und dem Blick hinter das Offensichtliche. Mit dem Wissen über die Geschichte einer Stadt, eines Landes oder einer Bevölkerungsgruppe wächst das Verständnis dafür, wozu sie sich entwickelt hat.

Unwissenheit dagegen nährte Ängst gegenüber dem Unbekannten und fördert die Intoleranz. Als Einzelne müssen wir dem Wissen und Verständnis entgegen setzen. Solange ich nicht weiß, was jemanden motiviert, eine Kippa zu tragen und was es für ihn bedeutet, kann ich mir auch kein Urteil darüber erlauben. Ebenso kann ich nicht jeden, der ein Kopftuch trägt oder kein Schweinefleisch isst, in eine Schublade stecken. Informationen muss ich mir erarbeiten.

Verständnis über jüdisches Leben und jüdische Geschichte läßt sich in Europa an vielen Orten erwerben. In Berlin gibt es ein jüdisches Museum, in Prag kann man bei einer Führung durch das jüdische Viertel Josefov verschiedene Synagogen besichtigen und in Krakau bietet das Viertel Kazimierz bis heute die Gelegenheit, in Restaurants die jüdische Küche kennen zu lernen.

Auch muslimische Gemeinden bieten Informationen. Besuchen Sie doch mit Ihrer Gruppe eine Moschee und hinterfragen sie bei einem Tee all das, was wir bisher nicht verstehen. Islaminstitute an Universitäten wissen, welche Häuser hierfür geeignet sind.

Fördern wir die Toleranz durch das Wissen über die Menschen, die eine Volksgruppe machen. Intoleranz verdienen die, die sich aggressiv gegenüber anderen verhalten.

Informationen zu Kulturreisen und Klassenfahrten mit pädagogischem Anspruch finden Sie auf unserer Website www.ix-tours.com

Dienstag, 3. April 2018

Heineken Experience Amsterdam

Amsterdam ist stolz auf seine Brauerei Heineken, die 1864 von Gerard Adriaan Heineken gegründet wurde. Lange war die Brauerei ausschließlich in Familienbesitz, musste sich zuletzt jedoch auf das weltweite Fusions- und Lizengeschäft der Brauerein einlassen. Heute ist Heineken die weltweit am weitesten verbreitete Biermarke.

Ein Besuch der Heineken Experience am ehemaligen Standort der Brauerei am Rande des Grachtengürtels ist durchaus sehenswert, ein gewisses Interesse an Bier vorausgesetzt. Die nächste Tram-Haltestelle ist Weteringcircuit. Die Tickets buchen Sie am besten vorab im Internet für einen ausgewählten Termin. Sie umgehen damit die unter Umständen lange Wartezeit am Eingang.

Der Besuch ist eine 'Self-Guided-Tour' ohne Führung. Wichtige Informationen werden auf Tafeln in Niederländisch und Englisch vermittelt und teilweise bieten Mitarbeiter Erläuterungen. Über das kostenfreie WLan kann auch eine App mit Audio-Guide in mehreren Sprachen für IOS und Android auf dem eigenen Gerät installiert werden. Sie bietet neben umfangreicheren Erläuterungen auch zusätzliches Bild- und Filmmaterial.

Die Tour startet mit der Geschichte der Brauerei mit Blick auf den Gründer und seine Nachfolger sowie die Entwicklung der Marke mit den zwei gekippten 'e' im Logo, gefolgt von der Erläuterung der Zutaten und des Fertigungsprozess.

Die historische Brauhalle mit den kupfernen Sudpfannen ist sehenswert, direkt nebenan ist der Stall mit heute noch aktiven Brauereipferden.

Nach dieser Fachinformation verlässt die Tour den ernsthaften Teil und versucht sich in Multimedia. Das ist meiner Meinung nach nicht immer gelungen, insbesondere der erste Teil 'Lassen Sie sich abfüllen' bietet keinen Informationswert. Man fühlt sich eher wie auf einem Jahrmarkt. Für die Geduld wird man mit einem ersten Glas Heineken belohnt, begleitet von Erläuterungen, wie man es am besten genießt.

Die darauf folgenden Räume bieten Gelegenheit, die Marke Heineken durch selbst produzierte Karaoke-Filme, Selfies und Spielen zu verinnerlichen und ggf. zu bewerben, gefolgt von Informationen zum Sponsoring der Marke Heineken.

Im Eintrittspreis inklusive sind zwei Glas Heineken, die zum Abschluss in einer Kellerbar am Tresen abgeholt werden können. Angeheitert durch diesen Konsum geht es durch den Souvenirshop zum Ausgang. Verkaufstaktisch ist das sehr gut gelöst.

Heineken gehört zu Amsterdam und Sie sollten sich den Besuch der Heineken Experience nicht entgehen lassen. Wenn Sie den Besuch auf den Nachmittag legen, können sie im Anschluss direkt vor dem Eingang zu einer Grachtenrundfahrt starten. Planen Sie die Tour doch mit einer Gruppe von Freunden. Mit den Mutimedia-Angeboten wird das zu einem echten Gruppenevent.

Informationen zu einer Kulturreise Amsterdam oder Klassenfahrt Amsterdam (für volljährige Schüler) erhalten Sie auf unserer Website ix-tours.com