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Freitag, 5. April 2019

Brexit - Was wird mit der Ein- und Ausreise für Reisende?

Auch eine Woche nach dem ursprünglich festgesetzten Austrittstermin ist völlig unklar, ob, wann und unter welchen Bedingungen Großbritannien die Europäische Union verläßt. Für Reisen auf die britischen Inseln führt das zu Fragen, die natürlich vor allem die Verantwortlichen für Klassenfahrten umtreibt.

Sichere Erkenntnisse gibt es leider auf keiner Seite, die entsprechenden Informationsseiten zeigen jedoch eine große Bereitschaft, den Reiseverkehr durch die politischen Entscheidungen nicht zu beeinträchtigen. Der Tourismus ist für die Briten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und wird es unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen bleiben. Auf dem Kontinent wiederum ist das Interesse an Reisen nach England, Schottland, Wales und Nordirland ungebrochen.

Informationen von offizieller Seite finden sich auf der Seite der deutschen Bundesregierung und auf der Entsprechung auf gov.uk. Gerade die britische Seite zeigt den deutlichen Willen, die Einreisekontrollen nicht komplizierter zu machen als bisher. Selbst für einen Brexit ohne Vereinbarung (no Deal) soll die Einreise für Eu-Bürger mit einem Reisepass oder Personalausweis möglich sein, der mindestens 6 Monate gültig ist.

Was auf der Seite von gov.uk nicht genannt wird, ist die Sonderrregelung bei der Einreise von Schulklassen auf Klassenfahrt. Hier konnten selbst Schüler, die keine Staatsbürgerschaft eines Landes der EU besitzen, mit einer 'Schülersammelliste' einreisen. Diese Regelung ist jedoch Teil einer Vereinbarung zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Bis zu einer Klärung empfehlen wir daher, für anstehende Klassenfahrten in 2019 von allen Teilnehmern die Bestätigung gültiger Reisepapiere anzufordern.

Die Entwicklung werden wir weiter beobachten und natürlich werden wir unsere Kunden weiter informieren.

 (Zu Einreisebestimmungen können wir keine rechtsverindlichen Aussagen machen. Wenden Sie sich bei konkreten Fragen an die für sie zuständige Behörde)

Informationen zu ix-tours Klassenfahrten finden sie auf www.ix-tours.com/klassenfahrt

Freitag, 24. Juni 2016

EU-Ausland Großbritannien?

Nun haben sich die Briten tatsächlich für einen Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden. Das entspricht wohl auch dem Selbstverständnis der Menschen auf der großen europäischen Insel. In einem Land, in dem man es für überflüssig hält, Fremdsprachen zu lernen, ist das Verständnis für Zwänge, die vom Festland vorgegeben werden, nicht groß.

Ob der Ausstieg nun wirklich so kommt, bleibt abzuwarten. Das Parlament ist nicht an des Referendum gebunden und zwei Jahre Kündigungsfrist lassen viel Spielraum für politische Winkelzüge um die Wirkung zu verwässern oder umzukehren.

Aber wenn - was heißt das für uns Reisende, die England, Schottland, Wales und Irland ins Herz geschlossen haben? Zunächst einmal nur eines - es wird billiger. Der Pfundkurs ist abgestürzt, wer jetzt auf die britischen Inseln fährt, der spart Geld. Wie sich das in der nächsten Zeit entwickelt, bleibt abzuwarten. Die Wechselkursschwankungen könnten zunehmen, was lang vergessene Erinnerungen an die preislichen Unwägbarkeiten aus der prä-Euro-Zeit wach ruft.

Die Einreise könnte etwas komplizierter werden. Das Vereinigte Königreich gehört auch heute schon nicht zum Schengen-Raum und kontrolliert daher beim Grenzübertritt. Für EU-Bürger gibt es jedoch vereinfachte Einreisebestimmungen, die nach mit Wirkung des Austritts in frühestens zwei Jahren neu verhandelt werden müssen.

Vorschriften, die auf EU-Ebene getroffen werden wie die Abschaffung der Roaming-Gebühren und die Fluggastrechte gelten für das Vereinigte Königreich dann nicht mehr. Bei Buchung von Flügen bei britischen Fluggesellschafte muss man sich dann auf abweichende Regelungen einstellen.

An der Schönheit des Landes, der eindrucksvollen Kultur und der großartigen Geschichte ändert das 'Leave' nichts. Und wer weiß, wie die Regelungen letztlich verhandelt werden. Nutzen wir daher einfach die im Moment einzig greifbare Wirkung - in den nächsten Tagen ist es billiger.