Wie die ftd in ihrer Online Ausgabe berichtet, wächst der Markt an günstigen Hotels und Hostels in Deutschland entgegen dem allgemeinen Trend. Vor allem die grossen Städte sind hiervon betroffen.
Als Beispiel dient die Eröffnung eines Premium-Hostels für 2000 Gäste in Hamburg. Das ist erfreulich, ist das Angebot an günstigen Unterkünften in der Hansestadt im Vergleich z. B. zu Berlin doch noch recht bescheiden. Anfang ist Eröffnung. Also los - jetzt
Freitag, 6. April 2012
Luftverkehr über Deutschland rückläufig
Die deutsche Flugsicherung DFS meldet rückläufige Zahlen des Flugverkehrs über Deutschland. Während im ersten Halbjahr 2011 noch ein starkes Wachstum zu verzeichnen war, geht das Verkehrsaufkommen seit Oktober 2011 zurück. Seit Jahresbeginn 2012 verzeichnet die DFS einen Rückgang von 4.1 %. Während der Verkehr auf den Großflughäfen, allem voran Frankfurt, zunahm, wurden die Flüge von kleineren Flughäfen, die besonders von den Billigfliegern genutzt werden, reduziert.
Hier machen sich wohl die steigenden Kosten bemerkbar. Gerade Rynair streicht rigoros Flugverbindungen, die nicht rentabel sind und kündigt Flughäfen die Zusammenarbeit, die O Learys Bedingungen nicht akzeptieren wollen.
Gerade bei Gruppenreisen und Klassenfahrten innerhalb Deutschlands ist zu hoffen, dass der Trend vom Flug wieder hin zu Bus und Bahn gehen wird. Das ist nicht nur preisgünstiger und umweltfreundlicher. Bei Strecken innerhalb Deutschlands ist die Zeitersparnis auch meist marginal, zählt man An- und Abreise zum Flughafen, Wartezeiten und die doch recht spärliche Anzahl an verfügbaren Verbindungen hinzu.
Hier machen sich wohl die steigenden Kosten bemerkbar. Gerade Rynair streicht rigoros Flugverbindungen, die nicht rentabel sind und kündigt Flughäfen die Zusammenarbeit, die O Learys Bedingungen nicht akzeptieren wollen.
Gerade bei Gruppenreisen und Klassenfahrten innerhalb Deutschlands ist zu hoffen, dass der Trend vom Flug wieder hin zu Bus und Bahn gehen wird. Das ist nicht nur preisgünstiger und umweltfreundlicher. Bei Strecken innerhalb Deutschlands ist die Zeitersparnis auch meist marginal, zählt man An- und Abreise zum Flughafen, Wartezeiten und die doch recht spärliche Anzahl an verfügbaren Verbindungen hinzu.
Mittwoch, 28. März 2012
Nordirland - Titanic Museum eröffnet 31. März 2012
"Die Titanic war in Ordnung, als sie Irland verliess. Aber das passiert, wenn man ein irisches Meisterwerk einem englischen Kapitän, einem schottischen Steuermann und einem kanadischen Eisberg überläßt". Mit diesem )frei aus dem Gedächtnis übersetzten) Satz drücken die Iren ihr Selbstbewußtsein mit einer größte Schiffskatastrophen aus.
In Belfast, dem Produktionsort der Titanic, wird am Samstag ein Museum eröffnet, das schon äußerlich an die Titanic (andere meinen, an einen Eisberg) erinnert.
Auf der interessanten Tour wird der Besucher mit Spezialeffekten, interaktiven Touchscreens und sprechenden Holografien von der Fertigung über Stapellauf bis zur Jungfernfahrt mit katastrophalem Ende geführt. Wenige Originalstücke sind zu sehen, es geht um "Erleben und Sehen", was gerade jungen Besuchern sehr gut gefallen wird.
Für Klassenfahrten und Jugendgruppen gibt es einen günstigen Spezialtarif und es gibt natürlich auch Führungen, um die Geschichte noch näher zu bringen - und mit so manchem Halbwissen aufzuräumen.
In Belfast, dem Produktionsort der Titanic, wird am Samstag ein Museum eröffnet, das schon äußerlich an die Titanic (andere meinen, an einen Eisberg) erinnert.
Auf der interessanten Tour wird der Besucher mit Spezialeffekten, interaktiven Touchscreens und sprechenden Holografien von der Fertigung über Stapellauf bis zur Jungfernfahrt mit katastrophalem Ende geführt. Wenige Originalstücke sind zu sehen, es geht um "Erleben und Sehen", was gerade jungen Besuchern sehr gut gefallen wird.
Für Klassenfahrten und Jugendgruppen gibt es einen günstigen Spezialtarif und es gibt natürlich auch Führungen, um die Geschichte noch näher zu bringen - und mit so manchem Halbwissen aufzuräumen.
Dienstag, 27. März 2012
Gruppenreisen in den Urwald des Saarlandes
Nein, nicht das Saarland an sich ist ein Urwald. In der Nähe der Landeshauptstadt Saarbrücken wird jedoch ein 1011 ha grosses Waldgebiet naturbelassen. Rund um das ehemalige Forsthaus führen Wanderwege durch den Wald, der nicht forstwirtschaftlich genutzt wird. Entsprechend finden sich immer wieder Warnhinweise, dass bei schlechtem Wetter Äste fallen können (wer hätte das gedacht).
Es ist ein idyllischer Fleck inmitten des von Industrie geprägten Saarlands. Einfach entspannen, Tiere beobachten, picknicken - alles für einen wohltuenden Ausflug.
Für Jugendgruppen und Klassenfahrten werden auch Erlebnistage angeboten mit geführten Wanderungen, Waldhüttenbau, Überlebenstechniken im Wald uvm. Abends ist eine Fledermaus-Wanderung empfehlenswert.
Sie wollen nicht nur wandern? Die Scheune Neuhaus im ehemaligen Forsthaus bietet gehobene Küche mit modernem Gastraum und Tischen im Freien.
Für Jugendgruppen eignet sich das Haus Seeblick mit Biergarten und einfachem, aber gutem und günstigen Essen. Hier ist auch viel Platz zum Toben und Spielen.
Sie waren noch nie im Saarland? Dann lassen sie sich doch eine Reise planen. Mit Ausflügen nach Trier, zur römischen Villa Borg, Luxembourg und nach Frankreich wird es ihnen nicht langweilig werden.
Es ist ein idyllischer Fleck inmitten des von Industrie geprägten Saarlands. Einfach entspannen, Tiere beobachten, picknicken - alles für einen wohltuenden Ausflug.
Für Jugendgruppen und Klassenfahrten werden auch Erlebnistage angeboten mit geführten Wanderungen, Waldhüttenbau, Überlebenstechniken im Wald uvm. Abends ist eine Fledermaus-Wanderung empfehlenswert.
Sie wollen nicht nur wandern? Die Scheune Neuhaus im ehemaligen Forsthaus bietet gehobene Küche mit modernem Gastraum und Tischen im Freien.
Für Jugendgruppen eignet sich das Haus Seeblick mit Biergarten und einfachem, aber gutem und günstigen Essen. Hier ist auch viel Platz zum Toben und Spielen.
Sie waren noch nie im Saarland? Dann lassen sie sich doch eine Reise planen. Mit Ausflügen nach Trier, zur römischen Villa Borg, Luxembourg und nach Frankreich wird es ihnen nicht langweilig werden.
Mittwoch, 7. März 2012
Billigflieger im Vergleich
Die Februar Zahlen bei den Billigfliegern steigende Auslastung bei teilweise geringeren Fluggastzahlen durch Ausdünnung der Flugstrecken:
Ryanair 4.47 Mio Fluggäste, Auslastung 76 %
Easyjet 3.98 Mio Fluggäste, Auslastung 87.6 %
AirBerlin 2.04 Mio Fluggäste, Auslastung 75.6 %
Nur Easyjet konnte auch bei den Fluggästen zulegen.
Für das laufende Jahr haben sich die Airlines durchweg eine Verbesserung der Auslastung und natürlich des Ergebnis vorgenommen. Warten wir ab, was das bei steigenden Kosten für die Preisgestaltung bedeutet.
Ryanair 4.47 Mio Fluggäste, Auslastung 76 %
Easyjet 3.98 Mio Fluggäste, Auslastung 87.6 %
AirBerlin 2.04 Mio Fluggäste, Auslastung 75.6 %
Nur Easyjet konnte auch bei den Fluggästen zulegen.
Für das laufende Jahr haben sich die Airlines durchweg eine Verbesserung der Auslastung und natürlich des Ergebnis vorgenommen. Warten wir ab, was das bei steigenden Kosten für die Preisgestaltung bedeutet.
Comeback des Reisebus?
Ticketsteuer, Ausdünnung von Flugplänen, Zusatzgebühren - die Liste der Fussangeln bei Billigflügen ist inzwischen lang. Wir haben uns daran gewöhnt, zum "Taxi-Preis" in Europa auch weiter entfernte Reiseziele anzusteuern. Inzwischen wird die Suche nach einem wirklich guten Angebot immer schwieriger. Dazu kommt, das ein unerfahrener Nutzer der Websites von Fluggesellschaften schnell in Fallen tappt, die ihm das Reisevergnügen vermiesen.
Nun kommt wieder einmal das Schreckgespenst höherer Treibstoffkosten hinzu. Kerosin-Zuschläge werden schon erhoben oder sind angekündigt. Teilweise in erheblichem Ausmaß. Kein Wunder, wenn man die Nachrichten verfolgt und vor dem Hintergrund der Entwicklung im Konflikt mit dem Iran von Ölpreisen hört, die bis Jahresende auf 200 $ steigen könnten.
Auch bei Gruppenreisen und Klassenfahrten wird die Suche nach einem Schnäppchen für den Kunden immer schwieriger. Unsere Einkäufer sind hier gut beschäftigt.
Die Bahn tut auch nicht allzuviel, um Gruppen zu locken. Die Preise werden im Verhältnis zur Dauer der Fahrt (im direkten Vergleich zur Flugzeit ohne Wartezeit und Flughafenanfahrt) oft als zu hoch empfunden. Kommt also die Renaissance des Reisebus? Die Umweltbilanz ist beim Bus hervorragend und in Bezug auf Flexibilität am Reiseziel ist das eigene Fahrzeug nicht zu schlagen. Vor allem, wenn der Fahrer nicht dem Streikwillen des öffentlichen Nahverkehrs im Reiseziel unterliegt.
Hat man die erste Ablehnungshürde in sich überwunden, kommt man an den guten Argumenten für den Bus nicht vorbei. Wie weit sind sie?
Nun kommt wieder einmal das Schreckgespenst höherer Treibstoffkosten hinzu. Kerosin-Zuschläge werden schon erhoben oder sind angekündigt. Teilweise in erheblichem Ausmaß. Kein Wunder, wenn man die Nachrichten verfolgt und vor dem Hintergrund der Entwicklung im Konflikt mit dem Iran von Ölpreisen hört, die bis Jahresende auf 200 $ steigen könnten.
Auch bei Gruppenreisen und Klassenfahrten wird die Suche nach einem Schnäppchen für den Kunden immer schwieriger. Unsere Einkäufer sind hier gut beschäftigt.
Die Bahn tut auch nicht allzuviel, um Gruppen zu locken. Die Preise werden im Verhältnis zur Dauer der Fahrt (im direkten Vergleich zur Flugzeit ohne Wartezeit und Flughafenanfahrt) oft als zu hoch empfunden. Kommt also die Renaissance des Reisebus? Die Umweltbilanz ist beim Bus hervorragend und in Bezug auf Flexibilität am Reiseziel ist das eigene Fahrzeug nicht zu schlagen. Vor allem, wenn der Fahrer nicht dem Streikwillen des öffentlichen Nahverkehrs im Reiseziel unterliegt.
Hat man die erste Ablehnungshürde in sich überwunden, kommt man an den guten Argumenten für den Bus nicht vorbei. Wie weit sind sie?
Samstag, 25. Februar 2012
Brüssel
Nachdem mein letzter Besuch terminlich bedingt sehr kurz geraten ist, habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, auf dem Weg nach London 2 Tage in Brüssel Halt zu machen.
Von der Stadt selbst habe ich am ersten Tag noch nicht viel gesehen, da ich heute nur Unterkünfte angesehen habe. Die belgischen Eindrücke waren aber doch interessant.
Reisen bildet - vor allem zeigt es auf, dass es auch anders geht, als man aus seiner Heimat als "normal" gewohnt ist. So hat auf der Herrentoilette der Raststätte hinter mir eine weibliche Reinigungskraft die anderen Urinals gereinigt - die gerade nicht benutzt wurden.
Der Autoverkehr in Brüssel ist sehr interessant. Es gibt gefühlt alle 50 Meter einen Zebrastreifen und die Fussgänger werfen sich todesmutig auf die Strasse in der Gewissheit, dass die Autos anhalten. In Luxemburg ist das genau anders. Dort gibt es regelmäßig Auffahrunfälle weil deutsche Autofahrer am Zebrastreifen scharf bremsen ;-) In Brüssel haben Fussgänger (und Radfahrer ) Vorrang. Genauso jeder Verkehrsteilnehmer, der von rechts kommt. Rechts vor Links ist die Standard-Regelung. Da ich von Deutschland gewöhnt bin, in der Stadt kilometerweit auf Vorfahrtsstrassen zu fahren, ohne mir um den Verkehr aus Seitenstrassen Gedanken zu machen, hat mich das viel Aufmerksamkeit abverlangt. Aber es ist gut - es verlangsamt den Verkehr. Zumindest meine Fahrweise - die Brüsseler Autofahrer sind da etwas abgebrühter. Dafür sind sie Meister des Einfädelns. Undenkbar in Deutschland, eine mehrspurige Hauptstrasse (Tunnel) mit parallel verlaufenden Strassen, zwischen denen zwischendurch gewechselt werden kann. Da kommt für den deutschen Schilderwald-Fahrer Freude auf!
Wie ist das Essen in Belgien? Rindfleisch in Bierteich (so die deutsche Übersetzung auf der Speisekarte) war gut - ebenso die Pfannkuchen Nachmittags und die "Sausages Countryside" mit Kartoffelpürre. Das Beste ist aber das Bier - davon verstehen die Belgier etwas.
PS - Wer denkt, er kann sein Auto in einer Nebenstrasse stehen lassen, um zu Fuss weiterzugehen und meint, er findet es schon wieder, auch ohne sich die Strasse zu notieren - ich rate ab!
Von der Stadt selbst habe ich am ersten Tag noch nicht viel gesehen, da ich heute nur Unterkünfte angesehen habe. Die belgischen Eindrücke waren aber doch interessant.
Reisen bildet - vor allem zeigt es auf, dass es auch anders geht, als man aus seiner Heimat als "normal" gewohnt ist. So hat auf der Herrentoilette der Raststätte hinter mir eine weibliche Reinigungskraft die anderen Urinals gereinigt - die gerade nicht benutzt wurden.
Der Autoverkehr in Brüssel ist sehr interessant. Es gibt gefühlt alle 50 Meter einen Zebrastreifen und die Fussgänger werfen sich todesmutig auf die Strasse in der Gewissheit, dass die Autos anhalten. In Luxemburg ist das genau anders. Dort gibt es regelmäßig Auffahrunfälle weil deutsche Autofahrer am Zebrastreifen scharf bremsen ;-) In Brüssel haben Fussgänger (und Radfahrer ) Vorrang. Genauso jeder Verkehrsteilnehmer, der von rechts kommt. Rechts vor Links ist die Standard-Regelung. Da ich von Deutschland gewöhnt bin, in der Stadt kilometerweit auf Vorfahrtsstrassen zu fahren, ohne mir um den Verkehr aus Seitenstrassen Gedanken zu machen, hat mich das viel Aufmerksamkeit abverlangt. Aber es ist gut - es verlangsamt den Verkehr. Zumindest meine Fahrweise - die Brüsseler Autofahrer sind da etwas abgebrühter. Dafür sind sie Meister des Einfädelns. Undenkbar in Deutschland, eine mehrspurige Hauptstrasse (Tunnel) mit parallel verlaufenden Strassen, zwischen denen zwischendurch gewechselt werden kann. Da kommt für den deutschen Schilderwald-Fahrer Freude auf!
Wie ist das Essen in Belgien? Rindfleisch in Bierteich (so die deutsche Übersetzung auf der Speisekarte) war gut - ebenso die Pfannkuchen Nachmittags und die "Sausages Countryside" mit Kartoffelpürre. Das Beste ist aber das Bier - davon verstehen die Belgier etwas.
PS - Wer denkt, er kann sein Auto in einer Nebenstrasse stehen lassen, um zu Fuss weiterzugehen und meint, er findet es schon wieder, auch ohne sich die Strasse zu notieren - ich rate ab!
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