Sonntag, 4. Mai 2008

Steigender Ölpreis - Auch Billigflieger betroffen

Die steigenden Kraftstoffkosten kennen die meisten von uns von der Tankstelle, wo sie die "Freude am Fahren" erheblich dämpfen können.

Auch ohne steuerliche Belastung sind die Kerosinkosten ebenfalls vom steigenden Rohölpreis betroffen. Wie in einem Artikel unter www.diePresse.com korrekt ausgeführt wird, betrifft dies natürlich auch die Billigflieger. Fluggesellschaften können steigende Kerosinpreise im gewissen Maß dadurch abfangen, dass Sie frühzeitig grössere Bestände einkaufen. Bleibt der Preis auf hohem Niveau, geben sie die höheren Kosten in Form eines "Kerosinzuschlags" an die Verbraucher weiter. Billigflieger tun dies z. T. versteckt. So z. B. Ryanair, wo vergangene Woche die Gebühren für Gepäck und Flughafen-Checkin angehoben wurden.

Die "grossen" Billigflieger verfügen über ausreichend Kapital, um auch turbulente Zeiten durchzustehen. Die Fusionswelle weist jedoch darauf hin, dass diese turbulenten Zeiten sehr kleinen und aufgrund ihrer "Jugend" mit geringer Kapitaldecke ausgestatteten Airlines schnell wirkliche "Turbulenzen" bescheren können.

Auch dieser Punkt muss bei der Auswahl einer Airline berücksichtigt werden. Ein Reiseveranstalter wird dies tun, da er im Zweifel in der Haftung steht, seine Kunden entsprechend den bestätigten Leistungen zu befördern. Ein guter Grund, bei einer Gruppenreise nicht auf eigene Faust und eigenes Risiko Leistungen zu buchen. Für den rechtlich als Veranstalter auftretenden Organisator der Reise kann dies sehr teuer werden - ohne Absicherung durch entsprechende Versicherungen.