Seit den Anschlägen in Brüssel ist das Interesse an der belgichen Hauptstadt als Reiseziel für Klassenfahrten etwas abgeflaut. Ob Sicherheitsbedenken noch begründet sind, möchte ich hier nicht diskutieren, Ängste von Eltern sollten jedoch ernst genommen werden.
Das Thema 'Europapolitik in Brüssel' läßt sich jedoch auch auf anderem Weg erschliessen. Die mittelalterliche Stadt Brügge mit ihrer sehr schönen Altstadt liegt ca. 70 km von Brüssel entfernt und nur 10 km von der Nordseeküste. Sie eignet sich daher sehr gut als Standort für eine Klassenfahrt nach Belgien.
Die Altstadt von Brügge an sich ist eine Sehenswürdigkeit, die sich bei einem geführten Stadtrundgang, per Schiff auf den Kanälen der Stadt oder mit dem Fahrrad entdecken läßt. Kunst-Museen sind bei Schülern nicht immer so beliebt, das Völkerkundemuseum wird mit seinen Gebäuden und Einrichtungen aus dem 17. Jahrhundert durchaus Interesse wecken. Und dann natürlich Museeen für belgische Frieten und Schokolade - das spricht die Genußzellen an!
Die Nordseeküste ist von Brügge aus nur ca. 10 km entfernt und die Strände in Oostende und den benachbarten Küstenorten laden zum Relaxen am Strand und jeder Art von sportlicher Betätigung ein. Das inzwischen als modernes Museum zugängliche Fort Napoleon ist ein eindrucksvolles Stück Geschichte am Strand des Ärmelkanals.
Ein Besuch in Brüssel läßt sich von Brügge aus sowohl bei Fahrt mit dem Reisebus als auch bei Anreise mit der Bahn realisieren. Während eines Tagesausflug bleibt ausreichend Zeit für einen Besuch im europäischen Parlament und der Innenstadt mit dem Grand Place. Am späteren Nachmittag lädt das Expo-Gelände mit dem Atomium zu einem Besuch ein.
Probieren Sie es aus - Westflandern als Reiseziel bietet abwechslungsreiche Programmgestaltung inklusive Spass am Strand und Kultur.
Weitere Informationen zu Klassenfahrten nach Brügge erhalten Sie unter http://www.ix-tours.com/DE/jugendreisen/flandernj.aspx
Klassenfahrten und Kulturreisen mit Bildungsanspruch sind unser tägliches Geschäft. Den Besonderheiten dieser Reiseform tragen wir mit diesem Blog Rechnung, um Informationen und Neuerungen zu publizieren. Kommentare sind erwünscht! #ixtours #lernenerleben
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Donnerstag, 26. Mai 2016
Montag, 10. November 2014
Waterloo 1815 - 2015
Die Schlacht bei Waterloo im heutigen Belgien setzte am 18. Juni 1815 der 'Hunderttage-Herrschaft' Napoleons ein Ende. Nach seiner Rückkehr von Elba hatte der Korse in Frankreich Macht wieder erlangt und traf 15 km von Brüssel entfernt auf die englischen Truppen unter General Wellington und die preussischen Truppen unter Befehl von Feldmarschall Blücher.
Die Niederlage fand nicht nur in der deutschen Redewendung des 'persönlichen Waterloo' als Beschreibung einer vernichtenden Niederlage seinen Niederschlag. Das endgültige Scheitern des machthungrigen Napoleon beeinflusste auch massgeblich die weitere Geschichte Europas. Wie würde unsere Landkarte wohl aussehen, wenn sie anders verlaufen würde?
'Was wäre wenn' kann natürlich niemand beantworten. Das Ereignis ist jedoch ein Meilenstein der europäischen Geschichte und wird auch am Schauplatz der Schlacht entsprechend gewürdigt. Der 'Löwenhügel' (niederländisch Leeuwenheuvel, französisch Butte du Lion) wurde als Erinnerung an die kriegerische Auseinandersetzung an der vermuteten Stelle errichtet, an der der Prinz von Oranien verwundet wurde. 226 Stufen führen zu einer Plattform mit der fast 4,5 Meter hohen Statue eines Löwen.
Hintergrund, militärische Voraussetzungen und Verlauf der Schlacht wird im Wellington-Museum in Waterloo dargestellt. Die Ausstellung ist im 300 Jahre alten Gebäude der ehemaligen Poststation untergebracht. Neben Gravuren, Waffen, Dokumenten und Karten bietet eine 40minütige Audio-Guide Führung Einblick in die Geschichte.
Als Teil der europäischen Geschichte lohnt sich ein Besuch von Monument und Museum. Für Gruppen bietet das Museum auch eine 'Lecture-Tour' mit Dauer von wahlweise 1, 2 oder 3 Stunden an.
Wer die Schlacht eindrucksvoll erleben will, sollte die 200 Jahr Feier vom 18.-21. Juni 2015 besuchen. Mehr als 5000 Darsteller, 300 Pferde und 100 Geschütze lassen die Geschehnisse von damals noch einmal aufleben.
Der Besuch der Erinnerungsstätte lässt sich gut in das Programm einer Gruppenreise nach Brüssel einbauen. Am einfachsten natürlich mit dem Bus, Waterloo verfügt jedoch auch über eine Bahnstation auf der Strecke Brüssel-Charleroi.
Die Niederlage fand nicht nur in der deutschen Redewendung des 'persönlichen Waterloo' als Beschreibung einer vernichtenden Niederlage seinen Niederschlag. Das endgültige Scheitern des machthungrigen Napoleon beeinflusste auch massgeblich die weitere Geschichte Europas. Wie würde unsere Landkarte wohl aussehen, wenn sie anders verlaufen würde?
'Was wäre wenn' kann natürlich niemand beantworten. Das Ereignis ist jedoch ein Meilenstein der europäischen Geschichte und wird auch am Schauplatz der Schlacht entsprechend gewürdigt. Der 'Löwenhügel' (niederländisch Leeuwenheuvel, französisch Butte du Lion) wurde als Erinnerung an die kriegerische Auseinandersetzung an der vermuteten Stelle errichtet, an der der Prinz von Oranien verwundet wurde. 226 Stufen führen zu einer Plattform mit der fast 4,5 Meter hohen Statue eines Löwen.
Hintergrund, militärische Voraussetzungen und Verlauf der Schlacht wird im Wellington-Museum in Waterloo dargestellt. Die Ausstellung ist im 300 Jahre alten Gebäude der ehemaligen Poststation untergebracht. Neben Gravuren, Waffen, Dokumenten und Karten bietet eine 40minütige Audio-Guide Führung Einblick in die Geschichte.
Als Teil der europäischen Geschichte lohnt sich ein Besuch von Monument und Museum. Für Gruppen bietet das Museum auch eine 'Lecture-Tour' mit Dauer von wahlweise 1, 2 oder 3 Stunden an.
Wer die Schlacht eindrucksvoll erleben will, sollte die 200 Jahr Feier vom 18.-21. Juni 2015 besuchen. Mehr als 5000 Darsteller, 300 Pferde und 100 Geschütze lassen die Geschehnisse von damals noch einmal aufleben.
Der Besuch der Erinnerungsstätte lässt sich gut in das Programm einer Gruppenreise nach Brüssel einbauen. Am einfachsten natürlich mit dem Bus, Waterloo verfügt jedoch auch über eine Bahnstation auf der Strecke Brüssel-Charleroi.
Donnerstag, 21. August 2014
Frieten sind keine Pommes
Pommes Frites sind inzwischen weit verbreitet, wenn auch in der deutschen Küche eher als Beilage zu günstigerem Essen. Dass frittierten Kartoffelstäbchen ursprünglich aus Belgien stammen, war mir bekannt, ebenso dass sie dort 'Frieten' heissen und anders zubereitet werden. Die wirkliche Bedeutung wurde mir jedoch erst während ein paar Tagen in Brüssel bewußt, die wir mit Einheimischen, also echten Belgiern, verbracht haben.
'Frietkots' gibt es in Brüssel unzählige und die Frieten erhält man hier nicht nur als Beilage. Wie wäre es mit 'Frieten und Salat'?
Wie mir eine Flamin erklärte, wird zur Zubereitung belgischer Frieten nicht nur ein anderes Fett verwendet. Auch das (zweifache) Frittieren ist von Dauer und Temperatur exakt einzuhalten. Der traditionsbewußte Koch schält und schneidet die Kartoffeln natürlich auch selbst.
Kommen wir zu den Saucen. In der Region wo ich wohne sind Imbißstuben an jeder Ecke zu finden. Zu Pommes Frites erhält man Ketchup, Mayonnaise oder Senf. Dagegen ist die Auswahl an Saucen in den belgischen Frietkots gigantisch. Meist stehen mehr als 10 Saucen zur Auswahl. Curryketchup mit frischen Zwiebelwürfeln hat es mir besonders angetan.
Um das original zu geniessen müssen sie schon nach Belgien fahren, sei es als Gruppenreise oder Klassenfahrt. Dort warten aber auch noch weitere Genüsse auf sie. Die belgische Küche hält gute Sachen bereit, Bier gibt es in ungeahnter Vielfalt - und die Schokolade ist etwas ganz Besonderes. Trauen Sie sich nur. Wir verraten ihnen dann auch, wo sie (nach Meinung unserer flämischen Freundin) die besten Frieten erhalten.
'Frietkots' gibt es in Brüssel unzählige und die Frieten erhält man hier nicht nur als Beilage. Wie wäre es mit 'Frieten und Salat'?
Wie mir eine Flamin erklärte, wird zur Zubereitung belgischer Frieten nicht nur ein anderes Fett verwendet. Auch das (zweifache) Frittieren ist von Dauer und Temperatur exakt einzuhalten. Der traditionsbewußte Koch schält und schneidet die Kartoffeln natürlich auch selbst.
Kommen wir zu den Saucen. In der Region wo ich wohne sind Imbißstuben an jeder Ecke zu finden. Zu Pommes Frites erhält man Ketchup, Mayonnaise oder Senf. Dagegen ist die Auswahl an Saucen in den belgischen Frietkots gigantisch. Meist stehen mehr als 10 Saucen zur Auswahl. Curryketchup mit frischen Zwiebelwürfeln hat es mir besonders angetan.
Um das original zu geniessen müssen sie schon nach Belgien fahren, sei es als Gruppenreise oder Klassenfahrt. Dort warten aber auch noch weitere Genüsse auf sie. Die belgische Küche hält gute Sachen bereit, Bier gibt es in ungeahnter Vielfalt - und die Schokolade ist etwas ganz Besonderes. Trauen Sie sich nur. Wir verraten ihnen dann auch, wo sie (nach Meinung unserer flämischen Freundin) die besten Frieten erhalten.
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