Seitdem vor kurzem eine gesetzliche Grundlage geschaffen wurde, dass die Katalogpreise von Reiseveranstaltern nachtraeglich erhoeht werden koennen, wenn die Einkaufspreise fuer diese Reisen steigen, mehren sich kritische Stimmen dazu, die den Eindruck erwecken, ein Kunde koenne sich des tatsaechlichen Preises nicht mehr sicher sein.
Grundsaetzlich ist wohl nachvollziehbar, das vor dem Hintergrund der Preisentwicklungen in diesem Jahr auf dem Energiesektor einschliesslich Kraftstoffen Preissteigerungen nicht einfach geschluckt werden koennen. Reisen werden oft weit im Voraus gebucht und da ein Reiseveranstalter die Preisentwicklung nicht voraussehen kann, kann eine Entwicklung wie in diesem Jahr in der Sommerzeit existenzbedrohlich sein.
Ein Reisevertrag ist jedoch keine einseitige Angelegenheit, bei dem nach Gutduenken geaendert werden kann. Grundlage fuer eine Aenderung muessen nachvollziehbare Steigerungen der Einkaufspreise sein, insbesondere der fuer die Befoerderungsleistung. In den Reisebedingungen wird daher festgehalten, wann eine Erhoehung des Reisepreises moeglich ist. Bei einer Buchung innerhalb 4 Monaten (so die Musterbedingungen des RDA) vor Abfahrtstermin ist dies nicht moeglich, da man hier davon ausgeht, dass bei einer kaufmaennisch korrekten Kalkulation keine aussergewoehnlichen Risiken auftreten.
Uebersteigt die Erhoehung einen Satz von 5 % (auch hier die Daten der Musterbedingungen des RDA), so kann der Kunde von der Reise zuruecktreten.
Achten Sie bei Abschluss eines Reisevertrages auf diesen Zusammenhang. Ein Reiseveranstalter ist weder am Ruecktritt vom Reisevertrag noch an der Veraergerung eines Kunden interessiert.
Klassenfahrten und Kulturreisen mit Bildungsanspruch sind unser tägliches Geschäft. Den Besonderheiten dieser Reiseform tragen wir mit diesem Blog Rechnung, um Informationen und Neuerungen zu publizieren. Kommentare sind erwünscht! #ixtours #lernenerleben
Donnerstag, 27. November 2008
Mittwoch, 19. November 2008
Billigflieger - Zahlungen
Aufgrund der aktuellen Situation in Verbindung mit der Finanzkrise wurden wir auf ein Thema gestossen, um das wir uns bisher wenig Gedanken gemacht haben. Wie meine Recherchen ergeben haben, tun das viele andere auch nicht.
Addiert man die Meldungen der letzten Monate - z. B. das Beinahe-Aus von Alitalia, den muehsamen Verkauf von Austrian Airlines, den Konkurs einer Airline in Daenemark, die Meldungen ueber Finanzierungsengpaesse bei Skyeurope usw., ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine, mehrere oder eine Reihe von Airlines in Konkurs gehen koennte, nicht mehr weit hergeholt.
Was passiert mit den bereits bezahlten Ticketpreisen? Ein Reiseveranstalter ist verpflichtet, fuer den Fall der Insolvenz eine Versicherung abzuschliessen. Damit sind alle Zahlungen auf Pauschalreisen (mind. 2 Leistungen zu einer Buchung zusammengefasst) abgesichert.
Eine entsprechende Regelung gibt es nach unseren Erkenntnissen nicht fuer Fluggesellschaften.
Was bedeutet das? Buchen Sie heute auf der Website eines Low Cost Carriers einen Flug z. B. fuer Mai 2009, bezahlen Sie den vollen Reisebetrag sofort, in der Regel per Kreditkarte. Meldet die Fluggesellschaft im Winter Konkurs an und der Flug wird nicht geflogen, so ist das Geld zunaechst weg. Sie koennen es beim Konkursverwalter geltend machen (Position xxx in Hoehe von 150 € bei einem Volumen von x Millionen €). Bei Zahlung per Kreditkarte sind evtl. Absicherungen enthalten. Ist das nicht der Fall, so ist das Geld u. U. verloren.
Gerade in der gegenwaertigen Zeit sollte man daher sehr genau darauf achten, wem man sein Geld ueber Monate "ausleiht".
Also nicht mehr buchen? Keinesfalls - sichern Sie sich aber ab. Buchen Sie eine Pauschalreise mit Absicherung ueber eine Insolvenzversicherung oder nutzen Sie eine Versicherunsangebot fuer die Direktbuchung von Fluegen.
Addiert man die Meldungen der letzten Monate - z. B. das Beinahe-Aus von Alitalia, den muehsamen Verkauf von Austrian Airlines, den Konkurs einer Airline in Daenemark, die Meldungen ueber Finanzierungsengpaesse bei Skyeurope usw., ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine, mehrere oder eine Reihe von Airlines in Konkurs gehen koennte, nicht mehr weit hergeholt.
Was passiert mit den bereits bezahlten Ticketpreisen? Ein Reiseveranstalter ist verpflichtet, fuer den Fall der Insolvenz eine Versicherung abzuschliessen. Damit sind alle Zahlungen auf Pauschalreisen (mind. 2 Leistungen zu einer Buchung zusammengefasst) abgesichert.
Eine entsprechende Regelung gibt es nach unseren Erkenntnissen nicht fuer Fluggesellschaften.
Was bedeutet das? Buchen Sie heute auf der Website eines Low Cost Carriers einen Flug z. B. fuer Mai 2009, bezahlen Sie den vollen Reisebetrag sofort, in der Regel per Kreditkarte. Meldet die Fluggesellschaft im Winter Konkurs an und der Flug wird nicht geflogen, so ist das Geld zunaechst weg. Sie koennen es beim Konkursverwalter geltend machen (Position xxx in Hoehe von 150 € bei einem Volumen von x Millionen €). Bei Zahlung per Kreditkarte sind evtl. Absicherungen enthalten. Ist das nicht der Fall, so ist das Geld u. U. verloren.
Gerade in der gegenwaertigen Zeit sollte man daher sehr genau darauf achten, wem man sein Geld ueber Monate "ausleiht".
Also nicht mehr buchen? Keinesfalls - sichern Sie sich aber ab. Buchen Sie eine Pauschalreise mit Absicherung ueber eine Insolvenzversicherung oder nutzen Sie eine Versicherunsangebot fuer die Direktbuchung von Fluegen.
Freitag, 29. August 2008
Deutsche Bahn erhoeht die Preise
Nun ist es raus - die Bahn erhoeht ihre Ticketpreise ab 14. Dezember im Schnitt um 3,9 %
Angesichts steigender Energiekosten ist eine Erhoehung scheinbar zu rechtfertigen. Zusaetzlich werden die gestiegenen Personalkosten ins Feld gefuehrt, die durch Aktionen herbeigefuehrt wurden, die einigen Bahnkunden heute noch den Schweiss auf die Stirn treiben.
Vor zehn Tagen war allerdings zu lesen, dass die Bahn im 1. Halbjahr 2008 ein sehr gutes Ergebnis mit erheblichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen erzielt hat. Das Argument mit der Kostensteigerung ist daher wohl nicht ganz stichhaltig. (Zahlenfreaks klicken hier)
Die Bahn will jedoch an die Boerse und dort gilt nicht ein ehrenhafter Befoerdungsauftrag, der Menschen Mobilitaet garantieren soll sondern harte Fakten, sprich Gewinn fuer die Anteilseigner.
Besonders unangenehm ist den Kunden die neue "Bedienpauschale" aufgestossen. Wer sein Ticket am Schalter kauft, statt es sich im Internet abzurufen oder den Kampf mit den stoeranfaelligen Automaten am Bahnhof aufzunehmen, wird mit einer Servicepauschale von 2,50 € zur Kasse gebeten. Ein Schelm, wer sich hier an diverse Billigflieger erinnert fuehlt ;-)
Dabei ist die Sache marketingtechnisch nur falsch verpackt. Natuerlich sind die Kosten des Schalterpersonals kalkuliert und fliessen in den Ticketpreis ein. Statt eine Strafgebuehr waere ein Rabatt fuer Internet- und Automatenkaeufe eleganter gewesen. Man muss seinen Kunden ja nicht ins Gesicht sagen, dass man sie nicht am Schalter sehen will.
Kundenfreundlich wirkt das alles nicht. Aber vielleicht weht bald ein anderer Wind. Geht es nach der EU Kommission sollen ab 2010 die Befoerderungsmaerkte liberalisiert werden. Das koennte den Wettbewerb beleben. Und mit einem starken Wettbewerber im Sichtfeld wird sich auch ein ehemaliger Staatskonzern jede Preiserhoehung zweimal ueberlegen.
Angesichts steigender Energiekosten ist eine Erhoehung scheinbar zu rechtfertigen. Zusaetzlich werden die gestiegenen Personalkosten ins Feld gefuehrt, die durch Aktionen herbeigefuehrt wurden, die einigen Bahnkunden heute noch den Schweiss auf die Stirn treiben.
Vor zehn Tagen war allerdings zu lesen, dass die Bahn im 1. Halbjahr 2008 ein sehr gutes Ergebnis mit erheblichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen erzielt hat. Das Argument mit der Kostensteigerung ist daher wohl nicht ganz stichhaltig. (Zahlenfreaks klicken hier)
Die Bahn will jedoch an die Boerse und dort gilt nicht ein ehrenhafter Befoerdungsauftrag, der Menschen Mobilitaet garantieren soll sondern harte Fakten, sprich Gewinn fuer die Anteilseigner.
Besonders unangenehm ist den Kunden die neue "Bedienpauschale" aufgestossen. Wer sein Ticket am Schalter kauft, statt es sich im Internet abzurufen oder den Kampf mit den stoeranfaelligen Automaten am Bahnhof aufzunehmen, wird mit einer Servicepauschale von 2,50 € zur Kasse gebeten. Ein Schelm, wer sich hier an diverse Billigflieger erinnert fuehlt ;-)
Dabei ist die Sache marketingtechnisch nur falsch verpackt. Natuerlich sind die Kosten des Schalterpersonals kalkuliert und fliessen in den Ticketpreis ein. Statt eine Strafgebuehr waere ein Rabatt fuer Internet- und Automatenkaeufe eleganter gewesen. Man muss seinen Kunden ja nicht ins Gesicht sagen, dass man sie nicht am Schalter sehen will.
Kundenfreundlich wirkt das alles nicht. Aber vielleicht weht bald ein anderer Wind. Geht es nach der EU Kommission sollen ab 2010 die Befoerderungsmaerkte liberalisiert werden. Das koennte den Wettbewerb beleben. Und mit einem starken Wettbewerber im Sichtfeld wird sich auch ein ehemaliger Staatskonzern jede Preiserhoehung zweimal ueberlegen.
Mittwoch, 27. August 2008
Dienstag, 26. August 2008
Schwarzer Tag fuer Ryanair
Wie aus einer afp-Meldung hervorgeht, unterlag der umtriebige Ire mit seiner Entscheidung, Flugbuchungen, die nicht direkt auf der Ryanair-Seite vorgenommen werden, zu stornieren vor dem Landgericht Frankfurt. Dort hatte ein Portalanbieter Klage gegen die Entscheidung von Ryanair eingereicht. Die Entscheidung betrifft zwar nur die Buchungen des Portalanbieters, sollte aber auch Auswirkungen auf die Vorgehensweise von Ryanair haben. Zumindest ermuntert sie betroffene Webportale, ebenfalls Klage einzureichen.
Heute musste eine Ryanair-Maschine auf dem Flug nach Girona in Frankreich notlanden, nachdem der Druck in der Kabine abgefallen war. Die Maschine reduzierte die Flughoehe daraufhin innerhalb von 5 Minuten um 8000 Meter und landete ausserplanmaessig in Limoges. Dort wurden eine Reihe Passagiere wegen Ohrenschmerzen behandelt.
Ein Grund, haemisch Richtung Irland zu grinsen? Sicher nicht. Wenn man auch die verbalen Ausfaelle O Learys nicht unbedingt schaetzen muss und seine Entscheidungen manchmal etwas willkuerlich wirken - er fuehrt in einer hart umkaempften Branche ein erfolgreiches Unternehmen, das nach wie vor einer Vielzahl von Urlaubern billige Fluege ermoeglicht. Und was die Sicherheit angeht, sind Vorfaelle wie heute gerade bei seiner Fluggesellschaft sehr selten.
Heute musste eine Ryanair-Maschine auf dem Flug nach Girona in Frankreich notlanden, nachdem der Druck in der Kabine abgefallen war. Die Maschine reduzierte die Flughoehe daraufhin innerhalb von 5 Minuten um 8000 Meter und landete ausserplanmaessig in Limoges. Dort wurden eine Reihe Passagiere wegen Ohrenschmerzen behandelt.
Ein Grund, haemisch Richtung Irland zu grinsen? Sicher nicht. Wenn man auch die verbalen Ausfaelle O Learys nicht unbedingt schaetzen muss und seine Entscheidungen manchmal etwas willkuerlich wirken - er fuehrt in einer hart umkaempften Branche ein erfolgreiches Unternehmen, das nach wie vor einer Vielzahl von Urlaubern billige Fluege ermoeglicht. Und was die Sicherheit angeht, sind Vorfaelle wie heute gerade bei seiner Fluggesellschaft sehr selten.
Sonntag, 24. August 2008
Waren Sie schon in Luxembourg?

Luxembourg hat jedoch auch eine lange und ereignisreiche Geschichte. Diese beginnt im Jahre 963, als auf dem Bockfelsen die erste Burg errichtet wurde, der spaeter die Stadtgruendung folgte. Ab 1443 ging die Stadt, deren Landbesitz zeitweise weit in das heutige Deutschland, Belgien und Frankreich hineinreichte, an verschiedene fremde Herrscher ueber und wurde mehr und mehr zu einer uneinnehmbaren Festung ausgebaut.
Im 19. Jahrhundert erforderte die Neutralitaetserklaerung eine Schleifung der Verteidiungsanlagen. Von Burg und Mauern sind daher nur Reste zu sehen. Was jedoch nicht abgerissen werden konnte, war das umfangreiche Kasematten-System, das ueber Jahrhunderte unter der Stadt in den Fels getrieben worden war. Von den urspruenglich 23 Kilometern Gaengen sind noch noch heute 17 Kilometer erhalten und koennen im Rahmen von verschiedenen Fuehrungen besichtigt werden.
Luxembourg lohnt sich jedoch nicht nur fuer Erforscher alter Burgen. Es bietet auch eine liebevoll renovierte Altstadt, wo z. B. der Palast des Grossherzogs mit den Wachen davor sehenswert ist. Gerade dies gelebte Monarchie ist fuer Besucher sehr beeindruckend. Der Grossherzog mit Familie ist in Stadt und Land praesent.
Sie lieben mehr kulturelle Reisen oder unternehmen Wanderungen? Die neu errichtete Philharmonie (mit ausgezeichneter Akustik) ist und eine Reihe von kulturellen Highlights in verschiedenen Zentren bieten etwas fuer unterschiedlichsten Kunstgeschmack. Wanderungen sind im Umland der Stadt und besonders in der luxembourgischen Schweiz empfehlenswert.
Ausfluege in die Nachbarregionen wie Trier, Saarland, Elsass, Belgien erweitern das Angebot fuer interessierte Reisende um ein vielfaches. Ein Besuch lohnt sich!
Mittwoch, 13. August 2008
Rom in Deutschland

Heute möchte ich sie auf ein Reiseziel verweisen, dass in der Nähe meines Wohnortes und mir daher besonders am Herzen liegt.
Sie möchten einen Eindruck der Römer vermitteln, dafür aber nicht stundenlang nach Rom fahren? In Trier und Umgebung begegnen Ihnen die Römer auf Schritt und Tritt.
Rom war die Residenzstadt Kaiser Kontantins und entsprechend sind dort noch heute die beeindruckende Basilika (Deckenhöhe 30 m und ein ausgeklügeltes Heizsystem), die Thermen, das Amphitheater, die Porta Nigra und vieles mehr zu entdecken.
Die Stadt unternimmt einiges, um ihre Geschichte erlebbar zu machen. So finden z. B. vom 16. - 18. August 2008 die Vorführungen "Brot und Spiele" statt. Ein Schaustück an historischen Plätzen, dass wirklich beeindruckend ist.
In der Umgebung finden Sie die römische Villa in Borg. Dort können Sie die Ausgrabungsstätten besichtigen und zu Veranstaltungen in das Alltagsleben der Römer schnuppern. In Luxembourg bietet sich für Lateiner eine Führung mit Schwerpunkt auf die römischen Inschriften an.
Wenn ich meine Begeisterung übertragen konnte - ich gebe Ihnen gerne weitere Informationen zur "ältesten Stadt Deuschlands".
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